top of page

TONTECHNIK FÜR KIRCHENGEMEINDEN

IMG_2194.JPG

In Römer 10,17 heißt es „Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft“, aber was ist, wenn die Menschen im Gottesdienst die Botschaft nicht an sich heranlassen können, weil etwas stört? Nebengeräusche (Surren, Brummen, Rauschen etc.), Pfeifen durch Rückkopplungen, unangenehme Lautstärke oder Mikrofone, die nicht funktionieren, sind nur einige mögliche Gründe, warum es schwerfallen kann, die Botschaft zu hören. Noch vielfältiger als die Probleme sind die möglichen Ursachen, was ungeschulte ehrenamtliche Mitarbeiter schnell überfordern kann. Das ist auch keineswegs verwunderlich, denn die wenigsten Mitarbeiter haben je professionelles Training an ihrem Equipment erhalten und bei meinen Schulungen treffe ich häufig selbst „alte Tontechnik-Hasen“, die sagen „das Digitalpult macht mir Angst, kannst du mir erklären wie das funktioniert?“

 

Die Technik ist erschwinglich geworden und die meisten Kirchen haben heute professionelle Technik, aber gleichzeitig ist die Komplexität und damit der Anspruch an ehrenamtliche Tontechniker enorm gestiegen. Diese Werkzeuge wollen bedient werden können, ein- und ausschalten reicht schon lange nicht mehr aus, ganz abgesehen vom hohen ästhetischen Anspruch, den wir heute an Klang haben. Das mag mit ein Hauptgrund sein, weshalb es heute so schwer scheint Tontechniker zu finden, aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema.

 

Zurück zum Hören: Drastische technische Probleme kommen in euren Gottesdiensten nicht vor? Herzlichen Glückwunsch, das ist die beste Grundlage für richtig guten Sound, der nicht nur den Weg freimacht zum ungehinderten Hören der Botschaft, sondern auch dazu führen kann, dass sich Besucher richtig wohlfühlen. Was spricht dagegen, einen Gottesdienst klanglich richtig genießen zu können? Warum sollten unsere Gottesdienste nicht genauso gut klingen können wie „professionelle“ Veranstaltungen? Besseres Equipment kann natürlich helfen, aber der Einfluss der Technik wird meist überschätzt, die Rolle der Bedienung dagegen fast immer unterschätzt. Auf die richtige Bedienung kommt es an. Daher bin ich davon überzeugt, der Weg zu richtig gutem Klang geht an der Schulung von Mitarbeitern nicht vorbei. Also lasst uns gemeinsam eure Tontechnik-Mitarbeiter schulen.

  • Was sind mögliche Seminarthemen? (Beispielhafter Auszug)
    Technische Grundlagen: Funktionsweise von Mikrofonen / Lautsprechern / DI-Boxen Die richtigen Kabel nutzen Aufbau einer tontechnischen Anlage Systemdesign Lautsprecherpositionierung Mikrofonierung von Instrumenten Mischpult verstehen und Mix Praxis: Handwerklich korrekter und ästhetischer Einsatz von Gain / EQ / Dynamik / Effekten etc. Effiziente Soundchecks gestalten Elemente einer Mischung (Umsetzung musikalischer Funktionen in einer Veranstaltungs-Mischung) Musikverständnis des Technikers fördern Gemeinsame Sprache mit Musikern entwickeln Monitor Mix Herangehensweise InEarMonitoring Mixing-Prozesse aufbauen Livestream Mix Übung / persönliche Entwicklung: Raumakustik Frequenzen / Klangfarbe hören lernen Klangästhetik Lautstärke vs. Balance Gemeinsame Übungszeiten sinnvoll nutzen Gehörbildung Virtuelle Soundchecks und Referenzen nutzen Team Work / Zusammenarbeit Musiker und Techniker: Selbstverständnis der Techniker Kommunikation Technische Hilfsmittel nutzen Fachliche Zusammenarbeit Klangformung Effekteinsatz „Band-Dienlichkeit“ Verantwortlichkeiten Gemeinsame Problemlösung / Trouble shooting Technisch Klanglich
  • Kommst du für eine Schulung zu uns in die Kirche?
    Ja, es ist am effektivsten, wenn eure Mitarbeiter an der Technik lernen können, an der sie selbst arbeiten müssen.
  • Wie lange geht eine Schulung?
    Das beliebteste Format ist ein Wochenende (Freitag Abend bis Sonntag Mittag). Aber auch Tagesseminare oder andere Modelle (zum Beispiel regelmäßige Abendtermine) sind möglich.
  • Wie viel kostet eine Schulung?
    Die Kosten setzen sich zusammen aus einem Honorar für die Schulung, der Anfahrt und möglichen Übernachtungen. Da hierdurch die exakten Kosten für jedes Seminar anders sind, erstelle ich immer ein individuelles Angebot. So werden alle Kosten transparent.
  • Ist die Schulung ein Vortrag oder Praxis?
    Ein abwechslungsreicher Mix aus wichtigem Hintergrundwissen, dass anhand praktischer Erfahrungen und Übungen in die Praxis übersetzt wird. Ich versuche immer in einem Dialog mit den Teilnehmern zu stehen und euch nicht vollzulabern.
  • Ist die Schulung für Anfänger geeignet?
    Das kommt darauf an wie hoch das Niveau der Schulung sein soll. Hierbei bin ich auf euch angewiesen, auf Absprachen im Vorhinein und auf Rückmeldung während des Seminars.
  • Wir wollen nicht komplett bei Null anfangen. Geht das?
    Absolut. Welches Niveau eine Schulung hat, hängt davon ab was ihr wollt. Außerdem empfehle ich euch, dass wir gemeinsam bestimmen was Ziel der Schulung ist und wer genau am meisten profitieren soll. Sollen die „Starken“ gefördert werden? Dann überfordern wir vielleicht Unerfahrene. Sollen alle, auch die Anfänger, auf den selben Stand gebracht werden? Dann müssen wir sie abholen und mitnehmen. Sehr viel ist denkbar und du merkst, die größten Faktoren sind eure Wünsche und die Wissensspanne eure Teilnehmer. Als Tontechniker mit einem Studium in dem Bereich und rund 20 Jahren Praxiserfahrung kann ich vieles abdecken und wenn nicht, dann sage ich euch das von Anfang ehrlich.
  • Wie läuft eine Schulung ab?
    Wir starten mit einem persönlichen Vorgespräch, indem wir die wichtigsten Wünsche und Eckpunkte besprechen, und vereinbaren anschließend einen Termin für die Schulung - Am Tag der Schulung komme ich zu euch in die Kirche und wir kommen direkt nach einem entspannten Kennenlernen zur Sache. - Ich starte in der Regel mit einem kleinen „Icebreaker“, um zu verstehen was euch beschäftigt, welche Fragen ihr habt und was euch besonders wichtig ist. Anschließend gehen wir wichtige Themen verständlich und möglichst praxisnah an, ich will, dass ihr dabei selbst die Regler dreht! Pausen nicht vergessen 😉. Ihr sollt euch ja auch austauschen und fachsimpeln können. Je nach Zeitplan und individuellem Wunsch ist es möglich einen Praxisteil mit Band einzufügen. Das kommt jedoch sehr auf die vereinbarte Schwerpunktlegung an. Wann immer ihr den Wunsch habt etwas zu vertiefen, oder schneller über etwas hinweg zu gehen, bin ich bereit eine Abbiegung mit euch zu nehmen und vom Plan abzuweichen. Ich bin vielleicht das Navi für den Tag, aber ihr sitzt am Steuer. Welche Route wir genau nehmen, dürft ihr bestimmen. Wir beschließen die Schulung mit einer kleinen Feedbackrunde. Wo sind wir gestartet, was haben wir gelernt, was konnte vielleicht noch nicht umgesetzt werden, was sind die nächsten Schritte, was kann ich in Zukunft besser machen…? Ja, auch ich möchte dazulernen.
  • Bekommen wir Material von dir als Erinnerungshilfe?
    Ja, Teile meiner Präsentation und einige Cheat Sheets stelle ich euch im Anschluss an das Seminar zur Verfügung.
  • Wir haben einen ausgebildeten Tontechniker. Lohnt sich eine Schulung dennoch?
    Wenn ein Profi in meine Gemeinde kommt um eine Schulung zu geben profitiere auch ich davon. Ich liebe es bei Schulungen dabei zu sein, weil ich neugierig bin und selbst dazulernen möchte. Daher wäre meine Antwort auf die Frage: Ja. Außerdem gibt es ja leider die wahre Aussage: »Nirgendwo gilt ein Prophet weniger als in seiner Heimat und in seiner eigenen Familie.« (Mt. 13,57b). Auch mir fiel es immer am schwersten den eigenen Kollegen etwas neues beizubringen, oft ist eine Außensicht und die Drittmeinung sehr wertvoll.
  • Hilfst du uns die richtige Technik zu kaufen?
    Klar, wenn ihr etwas benötigt, dann helfe ich euch natürlich das Passende für euch zu finden.

HIER WAR ICH IN LETZTER ZEIT

logo_edited.jpg
cropped-2-1.png
cropped-Logo_Final_pos_whiteBG_re1868x815.png
307759608_405533651737629_560902380665316827_n.jpg
logo-clean_large-2048x274.png
12.+ISOLATED+HEART+ICON+colour+-01.png
cropped-IMG_2093-1.png
image.png
logo.png
Logo-A5.png
bottom of page